Dmitry Syrov: ein zeitgenössischer russischer Künstler, der das Wesen zwischen den Zeilen sucht
Er wurde am 25. Januar 1970 in der Stadt Dzerzhinsk in der Region Gorki in einer Militärfamilie geboren. Seit 1996 widmet sich Dmitry der Malerei und ist Mitglied des Internationalen Kunstfonds sowie des Berufsverbands der Künstler der Moskauer Niederlassung. Heute arbeitet er sowohl in Ateliers in Rostow am Don als auch in New York und entwickelt seine einzigartige kreative Sprache weiter.
Die Entwicklung der Kreativität: vom Impressionismus zur Abstraktion
In fast drei Jahrzehnten künstlerischer Tätigkeit hat sich Dmitry Syrov vom Impressionismus zur Abstraktion entwickelt. Während er zu Beginn seiner Laufbahn Inspiration in realistischen Formen und Landschaften suchte, wurde seine Arbeit mit der Zeit philosophischer und vielschichtiger. Seit 2015 baut der Künstler aktiv seine internationale Karriere aus, nimmt an Festivals teil und veranstaltet Einzelausstellungen. Und seit 2017 hat er sich vollständig in die Welt des Abstraktionismus vertieft, die es ihm, wie er sagt, ermöglicht, „den Zustand des Vergehenden oder Entstehenden, des Ungesagten, des Flüchtigen“ zu vermitteln.
Abstraktion als Sprache der Seele
Für Dmitry ist Abstraktion nicht nur ein Stil, sondern eine Art, das Wesen von Phänomenen auszudrücken. „Abstraktion ist die Quintessenz eines Phänomens. Für mich ist dies die passendste Art, die Essenz einer Idee zu vermitteln“, sagt der Künstler. Er ist der Überzeugung, dass Charme wichtiger ist als Schönheit und der Nachgeschmack mehr trägt als der eigentliche Geschmack. Seine Werke sind unvollständig, sie beschreiben keine realen Bilder, sondern setzen einen Impuls für einen Dialog mit dem Betrachter. „Wie kann man den Nachgeschmack eines guten Weins ausdrücken? Welche Farbe hat Liebe? Welche Linien und Schattierungen können das Konzept von ‚Macht‘ vermitteln? Das gelingt nur durch Abstraktion, die das Wesen des Begriffs offenbart“, erklärt Dmitry.
Enkaustik- und Cold-Wax-Techniken
Enkaustik- und Cold-Wax-Techniken nehmen einen besonderen Platz in Dmitrys Werk ein. Diese Methoden, die ihren Ursprung im antiken Griechenland und Ägypten haben, ermöglichen es ihm, Werke mit einzigartiger Textur und Tiefe zu schaffen. Der Künstler verwendet Wachs und Harze, die den Gemälden Transparenz und einen leichten Schleier verleihen und die Farben in neuen Nuancen zum Leuchten bringen.
Diese Techniken sind in Russland jedoch wenig verbreitet, weshalb Dmitry sie autodidaktisch erlernte, die Erfahrungen ausländischer Kollegen übernahm und Materialien aus dem Ausland bestellte. Er entwickelte sogar eigene Analoga, indem er mit Zusammensetzungen und Anwendungsmethoden experimentierte. „Ich habe die Technik des Cold Wax und der Enkaustik nicht zufällig gewählt. Sie erlaubt es mir, meine Ideen am tiefgründigsten und präzisesten auszudrücken“, erklärt der Künstler.
Zwischen den Zeilen: Dialog mit dem Betrachter
Eine der zentralen Ideen von Dmitry Syrovs Arbeit ist das Konzept „zwischen den Zeilen“. Er bemüht sich, die Aufmerksamkeit des Betrachters auf verborgene Bedeutungen zu lenken, die über visuelle Bilder hinausgehen. Seine Gemälde sind keine Monologe, sondern offene Dialoge, die eine Stimmung erzeugen und den Raum strukturieren. Häufig werden die Werke von Textskizzen, Gleichnissen oder metaphorischen Fragen begleitet, die die Wahrnehmung vertiefen und den Betrachter in den Prozess des Verstehens einbeziehen.
„Meine Werke sind nicht vollständig, sie beschreiben kein reales Bild, sie sind kein Monolog im umgebenden Raum. Sie regen zum Dialog mit dem Betrachter an“
Dmitrys Werke haben ihren Platz in privaten Sammlungen in Russland, der Schweiz, Österreich, Italien, Deutschland sowie in Galerien in New York und Lennox (USA) gefunden.
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