Valerij Belenikin
Valerij Jegorowitsch Belenikin, russischer Künstler, wurde 1961 in Moskau geboren. Mitglied des UNESCO-Künstlerverbands.Im Jahr 2009 wurde der Künstle ...
(Artikel: VB-20262-923)
Dieses Werk ist mythisch-poetischer Symbolismus mit Elementen naiven Surrealismus und Neo-Archaismus. Eine strahlende mythologische Allegorie.
Das Bild handelt von Archetypen:
• weibliche Gottheit / Nymphe / Sonnentochter
• der Frosch als chthonisches, irdisches, transformationssymbol
• Wasser als Grenze der Welten
• Licht als göttliche Offenbarung
Dies ist ein Bild-Mythos, erzählt nicht mit Worten, sondern mit Licht, Gesten und der Pause dazwischen.
Vor uns liegt der Moment vor dem Wunder.
Keine Verwandlung, kein Höhepunkt, sondern jene fragile Sekunde, in der die Welt den Atem anhält.
Die weibliche Gestalt ist nicht einfach eine Nymphe und nicht einfach eine Göttin.
Sie ist Bewusstsein, das an die Grenze der Materie gelangt ist. Ihr Körper ist fast schattenlos, als wäre das Fleisch hier zweitrangig, und das Wesentliche ist das Leuchten, das von innen ausgeht. Der goldene Heiligenschein ist kein Schmuck und kein Zeichen der Heiligkeit, sondern ein Aufblitzen der Erkenntnis: der Augenblick, in dem das Wesen versteht, wer es ist.
Sie beugt sich vor – eine Geste des Vertrauens, nicht der Macht.
Die Hand befiehlt nicht, sie lädt ein.
Der Frosch ist ein uraltes Symbol.
Er ist nicht „hässlich“, sondern ursprünglich. Ein Wesen von Wasser und Erde, Leben vor der Form, Sein vor dem Namen. In ihm liegt Potenzial, erstarrt durch Angst, Schwere, Sprachlosigkeit. Seine Größe ist nicht physisch, sondern existenziell: das, was uns innerlich unüberwindbar erscheint.
Zwischen ihnen liegt Wasser.
Die Grenze der Welten. Ein Spiegel. Ein Übergang.
Am Grund – ein Aufblitzen eines Kristalls oder Blitzes. Es ist keine Zerstörung, sondern das Erwachen der Materie, der Moment, in dem selbst der Stein sich erinnert, dass er einst Licht war.
Der Pfeil in der Hand der Frau ist keine Waffe.
Er ist Absicht. Ausrichtung. Der Wille zur Begegnung.
Sie will nicht verletzen – sie weist den Weg.
Die ganze Szene ist frei von Aggression. Hier gibt es keinen Kampf.
Nur eine stille, fast intime Übereinkunft zwischen Höherem und Niedrigerem, Licht und Schwere, Himmlischem und Irdischem.
Die Bedeutung des Bildes ist Transformation durch Annahme, nicht durch Gewalt.
Nicht „den Drachen besiegen“, sondern sich ihm zuwenden.
Nicht die Dunkelheit vernichten, sondern sie so erhellen, dass sie selbst sich verändern möchte.
Es ist die Geschichte davon, dass:
das Wunder nicht geschieht, wenn jemand anders wird,
sondern wenn er gesehen wird.
Das Bild hinterlässt den Betrachter in einem Zustand sanfter Unruhe und Hoffnung, weil die Antwort nicht gezeigt wird.
Wir wissen nicht, ob die Verwandlung stattfinden wird.
Aber wir wissen – die Begegnung hat bereits stattgefunden.
Und manchmal ist das genug.
Zustand des Kunstwerks:
Jahr der Entstehung des Gemäldes:
2026
Werktyp:
Einzelarbeit
Stil:
Symbolik
Technik:
Öl
Oberfläche:
Leinwand
Thema:
Märchenhaft
Größe:
Übergroß
Breite:
120 cm
Höhe:
160 cm
Einrahmung:
Versand aus: Österreich
Versandkosten: Der Versand ist nicht im Preis des Kunstwerks enthalten
Die Versandkosten werden an der Kasse berechnet. Sie hängen von der Größe des Kunstwerks und dem Liefergebiet ab und liegen in der Regel zwischen 50 und 300 Euro.
Lieferzeit: In der Regel 5–7 Werktage bei Inlandsversand, 10–20 Werktage bei internationalem Versand
Rückgabe: 14-tägiges Rückgaberecht
Valerij Jegorowitsch Belenikin, russischer Künstler, wurde 1961 in Moskau geboren. Mitglied des UNESCO-Künstlerverbands.Im Jahr 2009 wurde der Künstle ...
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