Malerei "The clown with the lion"

(Artikel: VB-20261-923)

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Dies ist ein Bild über die Macht, die sich selbst überdrüssig geworden ist.

Vor uns steht kein Narr und kein Künstler — vor uns steht ein Harlekin, der Erkenntnis erfahren hat.
Jener, der einst die Menge unterhielt, nun aber allein mit den Folgen des Spiels zurückbleibt.

Sein Hütchen — keine Maske des Frohsinns, sondern die Krone des Paradoxons.
Grün-rote Bänder sind gewunden wie ein Gedanke, der zu weit gegangen ist und sich nicht mehr entwirren kann. Es ist kein Schmuck, sondern eine Spur der Anspannung — das visuelle Äquivalent eines inneren Knotens.

Das Gesicht ist ohne Groteske gemalt.
Es ist fast tragisch.
Darin liegt kein Lachen, sondern eine müde Erkenntnis: der Moment, in dem der Mensch begreift, dass er nicht mehr Zuschauer seines eigenen Spiels ist, sondern dessen Autor.

Das Wichtigste sind die Hände.
Sie sind weder herrisch noch gierig. Sie verharren in einer halben Geste, als fürchte der Harlekin, das zu berühren, was er selbst erschaffen hat. Es ist die Geste eines Demiurgen, der zum ersten Mal über den Preis seiner Schöpfung nachdenkt.

In seinen Handflächen liegt eine Miniaturszene:
Mensch und Löwe.
Vernunft und Instinkt.
Wille und Kraft.

Doch der Mensch ist hier kein Held. Er hält den Löwen, aber besiegt ihn nicht. Es ist ein zerbrechliches Gleichgewicht, kein Triumph. Und der Harlekin blickt darauf, als wüsste er: Ein einziges Zögern, und die Szene erwacht zum Leben, entgleitet der Kontrolle und zerstört den Schöpfer selbst.

Der Löwe ist jener Teil der Welt und der Persönlichkeit, der nicht vernichtet, sondern nur vorübergehend gebändigt werden kann.

Die Dunkelheit um die Figur ist kein Hintergrund, sondern die Leere nach dem Lachen.
Wenn das Schauspiel zu Ende ist, die Zuschauer gegangen sind, lebt die Rolle weiter im Schauspieler.

Die Bedeutung des Bildes liegt in der doppelten Falle des Bewusstseins:
Der Mensch träumt davon, die Welt zu beherrschen,
doch findet sich dann in seinem eigenen Modell dieser Welt gefangen.

Es ist die Geschichte davon, dass:

der gefährlichste Moment nicht dann ist, wenn du schwach bist,
sondern wenn du klug genug bist zu verstehen,
dass du Macht besitzt.

Das Bild klagt nicht an und entschuldigt nicht.
Es schaut.
So eindringlich, wie der Harlekin auf sein kleines, perfekt aufgebautes,
und deshalb erschreckend zerbrechliches Universum blickt.

Zustand des Kunstwerks:

Jahr der Entstehung des Gemäldes:

2021

Werktyp:

Einzelarbeit

Stil:

Symbolik

Technik:

Öl

Oberfläche:

Leinwand

Thema:

Theater

Größe:

Groß

Breite:

70 cm

Höhe:

90 cm

Einrahmung:

Versand aus: Österreich

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Valerij Belenikin
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Valerij Jegorowitsch Belenikin, russischer Künstler, wurde 1961 in Moskau geboren. Mitglied des UNESCO-Künstlerverbands.Im Jahr 2009 wurde der Künstle ...

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