Malerei "THE HOUSE OF WANDERING DOVE. AT HOME"

(Artikel: OM-20255-273)

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Viele Jahrhunderte lang, bis zum Beginn des letzten, des 20. Jahrhunderts, wurde der Himmel über dem nordamerikanischen Kontinent von Schwärmen erstaunlich farbenprächtiger Vögel erhellt, deren rubin-saphir-smaragdgrünes Gefieder lange Zeit zahlreiche „Ästheten“, „Naturforscher“, „Sammler“ und einfach Liebhaber, auf lebendige Ziele zu schießen, nicht zur Ruhe kommen ließ, bis der letzte von ihnen gefangen wurde, um mit seinem ausgestopften Körper ein staubiges, mit Trophäen vollgestopftes Zimmer zu schmücken… 

Der Vogel hieß Paloma migratoria –
Der wandernde Taube.


Etwa achtzig Jahre nach diesem traurigen Ereignis nannte ich meinen vielfarbigen Traum von einem eigenen Zuhause ebenfalls so, erstens, weil ein Zuhause auf Wunsch seines Besitzers reisen kann, im nächsten Moment dort sein kann, wo seine launische Fantasie es hinführt, und so den systemischen Nachteil jeder anderen Immobilie beseitigt – die bedrückende Unbeweglichkeit; zweitens, weil es die wandernde Taube nicht mehr gibt, mein Zuhause auch nicht. Und es macht keinen Sinn, es zu bauen, besonders nachdem man erkennt: Der Mensch hat in dieser Welt keine sichere Bleibe und kann auch keine haben.
Streng genommen hat er überhaupt keine Bleibe, außer vielleicht einem zerbrechlichen Häuschen seiner eigenen Vorstellung, das er aus seinen eigenen Gefühlen und Gedanken in der Absoluten Leere errichtet...

Wie ein großer poröser Schwamm,
ist der Wald durchtränkt von der Süße des Sirups
aus dem regenverzierten Glasbecher
unter kunstvollen Synkopen,

Triller, Trippel, Arien, Glissandi
des ewig genialen Orchesters.
Haus im Wald. Strahlende Veranda,
ein Türmchen mit Notenpult für den Maestro.

Die wandernde Taube ruht
auf dem schrägen Ziegeldach.
Mit dem Ozeanrauschen seufzt der Wald
über der Minz-Erdbeerlichtung.

Nach ausgiebigem Betrachten des Sees,
engelhaft leuchtender Ton
blüht unter dem unsichtbaren Meißel des Bildhauers
mit Pfauenfedern auf,
formt Berge, Grotten und Täler,
baut das Haus, immer am Vorbild orientiert...

Die wandernde Taube trinkt Wasser
aus dem Krug der liebevollen Hausherrin
und sieht zu, wie Wespen und Bienen
Honigkraut aussieben, tanzende Schwärme.

Und auf dem Turm des genialen Maestros
siebt die Geige den Honig des Tages,
wie ein Pfau, bunt bemalt,
bewahrt sie das Geheimnis der Inspiration.

 

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Zustand des Kunstwerks:

Perfekt

Jahr der Entstehung des Gemäldes:

2009

Werktyp:

Einzelarbeit

Stil:

Figurativ

Technik:

Bleistift

Oberfläche:

Papier

Thema:

Phantasie

Größe:

Mittel

Breite:

64 cm

Höhe:

41 cm

Einrahmung:

Ja (im Lieferumfang enthalten)

Versand aus: Österreich

Versandkosten: Der Versand ist nicht im Preis des Kunstwerks enthalten

Die Versandkosten werden an der Kasse berechnet. Sie hängen von der Größe des Kunstwerks und dem Liefergebiet ab und liegen in der Regel zwischen 50 und 300 Euro.

Lieferzeit: In der Regel 5–7 Werktage bei Inlandsversand, 10–20 Werktage bei internationalem Versand

Rückgabe: 14-tägiges Rückgaberecht

Oleg Maiorov
Russland

Um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu gewinnen, wird den Künstlern empfohlen, ausführlicher darüber zu berichten, wo und bei wem sie gelernt haben, a ...

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