Ausbildung
Akademie für Architektur und Kunst 2004–2010
Malerei und Kunst im Allgemeinen waren schon immer ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Nach meinem Abschluss in Architektur an der Universität arbeitete ich in meinem Beruf. Doch allmählich rückte die Malerei in den Vordergrund. Seit 2019 ist sie meine Haupt- und später einzige Tätigkeit. Seither befinden sich über 400 Werke in privaten Sammlungen weltweit.
Ich arbeite mit verschiedenen Medien nach dem Prinzip des Palimpsests – der mehrfachen Überlagerung malerischer oder grafischer Schichten. Die theoretische Grundlage meiner künstlerischen Praxis ist der Metamodernismus oder die neue Aufrichtigkeit. In diesem Kontext definiere ich meine Hauptmethode mit dem Begriff „Oszillation“. Indem ich die Schwankungen zwischen Innen und Außen, Persönlichem und Kollektivem erforsche, beschäftige ich mich mit der modernistischen Problematik des Mediums. Dabei interessiert mich eher das System der Wahrnehmung selbst als die physische Verkörperung des Bildes. In meinen Arbeiten konzentriere ich mich auf die performative symbolische Struktur der Malerei. Ich stütze mich auf die Erfahrungen von Michel Foucault und seine Analyse der von den Impressionisten erneuerten Beziehungen zwischen Malerei als Objekt und Malerei als illusorischem Raum. Ich suche nach Wegen, die Ambivalenz der Natur des Bildes zu artikulieren – zugleich im Rahmen gefangen und in virtuellen Bewusstseinsschichten geöffnet. Ich strebe danach, den mittleren Punkt der Oszillation zu markieren, der genau in der Optik, in der Wahrnehmung lokalisiert ist. Ich male keine Porträts im herkömmlichen Sinne, sondern schaffe einen Anlass, die gewohnte Interpretation, das lacanianische Reale, zu hinterfragen. Dabei orientiere ich mich an der magritteschen Iteration des Surrealismus, mit ihrem visionären Eintritt in die Logik der Konzeptkunst und darüber hinaus – in den Prozess der Oszillation. Ich verwerfe traditionelle ästhetische Abstufungen und erschaffe ein Bild-Objekt, mit dem der Betrachter eigenständig in visuellen Kontakt tritt.
Akademie für Architektur und Kunst 2004–2010
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